Mittelstand verbindet

Der Mittelstand, Fundament der deutschen Wirtschaft, Zulieferer für Großkonzerne und starker Partner privater Haushalte. Egal ob Stahlverarbeitung, Tischler, IT-Unternehmen oder Personaldienstleister, eins haben sie alle gemeinsam. Wir brauchen sie! Wie es die Bezeichnung Mittelstand bereits erkennen lässt, stehen sie in der Mitte, stehen sie zwischen etwas. Und damit meine ich nicht die Anzahl der Beschäftigten oder den Jahresumsatz. Hier werden sie lediglich nach diesen beiden Größen klassifiziert und in eine Ordnung mit Kleinunternehmen und Großkonzernen gebracht, zwischen welchen sie eben stehen. Ich meine damit, dass sie zwischen ihrem Kunden und der höheren Instanz Staat stehen. Sie sind an steuerliche Vorgaben, an Mindestlöhne und Arbeitsschutz gebunden, haben die verantwortungsvolle Aufgabe junge Menschen auszubilden und anzuleiten und helfen Menschen mit ihrem Knowhow in problematischen Situationen. Egal ob Privathaushalt oder ebenfalls Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen sind von enormer Bedeutung.

Wie sieht das nun ganz konkret im Arbeitsalltag aus? Auch hier passt das Bild der Marionette, an welcher aus zwei Richtungen gezogen wird, so wie ich es im Text auf der Startseite bereits geschildert habe. Dieser ist nämlich meist vollgestopft mit Kundenanfragen, Buchhaltung, Angebotserstellung, der Fertigungsarbeit in den eigenen Hallen oder der Materialbeschaffung und Vorbereitung von Kundenterminen und natürlich dem Kern eines jeden Unternehmens, der Dienstleistung beim Kunden. Wenn wir bei dieser Fülle an Aufgaben und Abläufen nun daran denken, dass das nicht seit Unternehmensgründung so komplex ist, sondern sich Stück für Stück über die Jahre aufgebaut hat, dann wird vielleicht auch deutlich, dass es ein stetiger Entwicklungsprozess ist, der durchlaufen wird und nie ein bloßes Zahlenkonstrukt. Lassen Sie uns das in ihrem Unternehmen rekonstruieren. 

Es geht um die Personen, die darin involviert sind und dieses eine Unternehmen ausmachen. Meist sind es Familienbetriebe, welche bereits seit vielen Jahren und sogar auch einigen Generationen, Bestand haben. Hier hat vielleicht mal der Urgroßvater das Unternehmen als One-Man-Show gestartet und daraus ist dann sukzessive ein Betrieb mit 50 Mitarbeitern entstanden. Das Ganze kann auch erst vor 4 Jahren gegründet worden sein. Fest steht, dass der Mittelstand ganz klar durch seine Nahbarkeit definiert ist. Anders als bei einem Großkonzern.
Außerdem ist es hier meist so, dass der Gründer ein Experte auf seinem jeweiligen Gebiet ist. Er ist beispielsweise Handwerker, ITler, Mediziner oder auch Bauer oder Viehwirt. Dadurch weiß er, wie die Arbeitsschritte sind und wie verschiedene Prozesse ablaufen, aber er muss sich nun auch um Angelegenheiten wie Personalwirtschaft, Buchhaltung und Vertrieb kümmern. Dass das nicht alles unter einen Hut passt, sollte jedem klar sein. Wenn ein Unternehmen zu einem Unternehmen des Mittelstands heranwächst, wachsen Komplexität und Aufgabenbereiche ebenfalls mit. Aus diesem Grund braucht es Mitstreiter, die auf ihrem jeweiligen Gebiet unterstützen können. Angefangen bei einem Mitarbeiter für das Backoffice, um hier die Telefonanrufe entgegen nehmen zu lassen, die Buchhaltung zu führen und weitere verantwortungsvolle Aufgaben. Dann kommt noch weitere Unterstützung im Bereich des Vertriebs dazu. Wenn es zu viele Anfragen sind, um sie allein zu bewerkstelligen, werden hier Mitarbeiter eingestellt, um möglichst allen Anfragen nachgehen zu können. Und wenn noch weitere Mitarbeiter notwendig sind, wird meist ein weiterer Facharbeiter eingestellt, um den Gründer in seinem Tätigkeitsfeld zu unterstützen. So wächst das Unternehmen sukzessive zu einem Mittelständler heran. Wie ist es bei Ihnen?

Wo nun dieses System gewachsen ist, sind ebenso interpersonelle Systeme erwachsen. Das führt unweigerlich dazu, dass sich innerhalb des Unternehmens abgesprochen werden muss. Es müssen Vereinbarungen getroffen werden, es muss bestimmt werden, wer welche Aufgabenbereiche übernimmt, welche Schnittstellen existieren und wie diese gestaltet sind. Dieses ganze interpersonelle System lässt sich auch mit dem Wort Unternehmenskultur bezeichnen.

Diese Unternehmenskultur zeichnet sich im Mittelstand dadurch aus, dass es eine große Nahbarkeit gibt, da sich die relativ überschaubare Zahl der Mitarbeiter gegenseitig kennt. Gerät hier nun etwas ins Haken, es treten Missstände zwischen den Kollegen auf oder Sie als Geschäftsführung haben das Gefühl, dass sich Ihr Unternehmen verselbstständigt, lässt sich im jeweiligen Fall gut und nachhaltig eingreifen und erarbeiten, woran das genau liegt. Das macht auch die Arbeit für mich als externer Berater wertvoll. Es existieren kurze Wege der Kommunikation, alle Beteiligten sind schnell greifbar und auch Entwicklungsprozesse können sehr gut in ihrer Umsetzung begleitet werden. Das macht die Arbeit im Mittelstand so bedeutend und verantwortungsvoll. Er trägt die deutsche Wirtschaft und verdient eine tiefgreifende und individuelle Beratungsarbeit.

Wenn auch Sie Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens sind und dieses und seine Unternehmenskultur etwas genauer verstehen wollen, um Ihr Unternehmen solider aufzustellen, lassen Sie uns zu einem unverbindlichen Erstgespräch zusammenkommen.